Knorpeltherapien des Kniegelenkes können zur Behandlung umschriebener Knorpelverletzungen durchgeführt werden. Dabei ist es allerdings von großer Bedeutung die Ursache des Schadens zu erkennen und mögliche Begleiterkrankungen wie z.B. Instabilitäten des Kniegelenks oder Achsfehlstellungen mitzubehandeln. Heute können einseitige und zweiseitige Knorpelverfahren angewandt werden. Die einseitigen Verfahren reichen dabei von der Knorpelinduktion (Mikrofrakturierung) bis zur autologen einseitigen Knorpeltransplantation unter Verwendung von körpereigenem Plasma. Die zweiseitigen Verfahren erfordern zwei operative Eingriffe. Dabei werden in einem ersten Schritt kleine Knorpelstanzen an einer unbelasteten Stelle des Kniegelenks entnommen und nach Anzucht von daraus gewonnenen Knorpelzellen in einem externen Labor in einem zweiten Eingriff wieder replantiert.
PD Dr. med. Philipp Forkel
Dr. med. Frank Jung
Fachärzte für Orthopädie
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